Galerie ZweiZwei
Wir sind eine Galerie für Entdecker: Für alle, die neugierig sind, die Kunst nicht nur anschauen, sondern spüren, darüber reden und sich inspirieren lassen wollen. Hier treffen Menschen, Ideen und Geschichten aufeinander. Jeder Besuch ist eine kleine Entdeckungsreise – mal überraschend, mal inspirierend, immer lebendig.
Komm vorbei, lass dich treiben, staune und triff Menschen, die genauso neugierig sind wie du. Wir freuen uns auf dich!

Galerie und Atelier
Der Name ZweiZwei steht für unsere vier Räume: zwei Atelierräume und zwei Galerieräume. Hier zeigen wir eigene Arbeiten und die anderer Künstler. So entstehen Produktion und Ausstellung am selben Ort – offen, direkt und lebendig, als Raum für Begegnung und neue Entdeckungen.
Galerie für Entdecker
Die Galerie ZweiZwei ist ein Ort für Neugierige. Entdecke ohne Erwartungen, folge deinem Gefühl und finde Kunst, die dich überrascht, berührt und neue Gedanken öffnet.
Kunst vor Ort erleben
Wer ausstellt, erfährst du hier. Die Werke selbst zeigen wir nur vor Ort. Kunst verändert sich durch Raum, Nähe und deine persönliche Begegnung mit ihr.
Menschen zusammenbringen
Kunst verbindet Menschen. Hier entstehen Gespräche, Begegnungen und neue Perspektiven. Du kannst schauen, zuhören oder dich austauschen – jeder Besuch wird Teil von etwas Gemeinsamen.
Raum für neue Perspektiven
Hier gibt es kein richtig oder falsch. Du darfst sehen und fühlen, was entsteht. Die Galerie gibt dir Raum für deine eigene Sicht.
Nähe zu den Künstlern
Du begegnest hier nicht nur Kunst, sondern auch den Gedanken dahinter. Die Werke erzählen Geschichten und schaffen eine direkte, persönliche Verbindung.
Der Moment zählt
Jede Ausstellung ist ein Moment. Was du hier erlebst, ist nicht dauerhaft online. Komm vorbei und entdecke, was jetzt gerade da ist.
Was wird gerade ausgestellt?
Ein kleiner Ausschnitt der derzeit ausgestellten Arbeiten
Darth shoppt
- Das Kunstprojekt „Darth shoppt“ entstand zu Beginn der Corona-Pandemie, als noch unklar war, welche Masken im Alltag getragen werden sollten. In dieser Phase der Unsicherheit geht Dirk von Burgsdorff mit einer ikonischen Darth-Vader-Maske einkaufen – eine Mischung aus Popkultur, Ironie und gesellschaftlicher Irritation. Begleitet und fotografisch dokumentiert wird die Aktion von Horst Gatscher.
- Im Zentrum des Projekts stehen weniger die inszenierte Figur als vielmehr die spontanen Reaktionen der anderen Kundinnen und Kunden: Irritation, Neugier, Lachen oder auch Unbehagen. „Darth shoppt“ macht so auf subtile Weise sichtbar, wie sich soziale Normen in Ausnahmesituationen verschieben – und wie schnell sich das vermeintlich Absurde in den Alltag einschreibt.


Luzifer
- Das Bild „Luzifer“ greift die vielschichtige Figur des Teufels als wandelbares Symbol des Bösen auf – als Verführung ebenso wie als Drohung. Die einleitenden Verse, angelehnt an Dantes Göttliche Komödie, verweisen auf das Tor zur Hölle und markieren den Übergang in einen Ort ewiger Qual und Hoffnungslosigkeit.
- Im Zentrum steht Luzifer selbst: Nach seinem Aufstand gegen Gott stürzt er in die Tiefe und bohrt sich mit der Wucht seines Falls bis in den innersten Kreis der Hölle. Dort herrscht nicht Feuer, sondern eisige Starre. Die gefallenen Engel sind im Eis gefangen, regungslos, und begegnen den Verdammten nur mit stummen Blicken. Besonders eindringlich ist die Vorstellung, dass die Seelen der Sünder bereits zu Lebzeiten vom Körper getrennt werden können – während dämonische Kräfte deren leere Hüllen übernehmen und Unheil in der Welt verbreiten.
- Das Werk verbindet religiöse Bildtradition mit einer düsteren, existenziellen Deutung von Schuld, Strafe und Identitätsverlust.
„Kunst ist das Mikroskop, das der Künstler auf die Geheimnisse seiner Seele einstellt, um diese, allen Menschen gemeinsamen Geheimnisse zu zeigen.“
Leo Tolstoi

